Palma lebt mit dem Hafen, nicht neben ihm
Der Hafen ist keine abgetrennte Kulisse. Entlang der Bucht laufen Radweg, Promenade, Straßen und Liegeplätze parallel. Man hört Verkehr, Leinen an Masten, Gespräche aus den Bars und immer wieder das Wasser an der Kaimauer. Für uns gehört dieses Geräuschgemisch zu Palma.
Am Vormittag ist das Licht klar und die Promenade noch angenehm leer. Vom Bereich unterhalb der Altstadt lässt sich die Route kilometerweit nach Westen fortsetzen. Wer nicht die gesamte Strecke gehen möchte, wählt einzelne Abschnitte und kombiniert sie mit Bus oder Fahrrad.


Vom kleinen Segelboot bis zur großen Yacht
Die Dimensionen wechseln ständig. Neben Sportbooten liegen klassische Segler, Arbeitsboote und große Yachten. Unsere noonoo.de-Redaktion fand gerade diese Mischung interessant – nicht die teuerste Yacht, sondern die vielen Formen von Alltag auf dem Wasser.
Von erhöhten Punkten rund um die Stadtmauer lässt sich das Hafenbecken als Ganzes erfassen. Unten an der Promenade werden dagegen Details sichtbar: Taue, Spiegelungen, Reparaturen und Crews bei der Arbeit.



Für Fotos bis zum Abend bleiben
Wenn die Sonne tiefer steht, zeichnen sich die Masten gegen den Himmel ab und die Boote verlieren ihre harten Kontraste. Im März war die Luft klar genug, um gleichzeitig Hafen, Stadt und Berge zu sehen.
Unser Lieblingsmoment kam kurz vor Sonnenuntergang: Die Promenade wurde ruhiger, das Wasser dunkler und Palma hinter den Booten warm. Dafür lohnt es sich, nach einem langen Stadttag noch ein paar Schritte dranzuhängen.





