Pulpo und Gambas: zwei Klassiker, zwei Texturen
Auf unserem Pulpo-Teller liegt zarter Oktopus mit kleinen Kartoffeln, Olivenöl und Paprika. Die Zubereitung erinnert an Pulpo a la gallega, ist also eher ein spanischer Klassiker als ein ausschließlich mallorquinisches Gericht. Auf Mallorca gehört er dennoch fest zu vielen Tapas- und Fischkarten.
Gambas al ajillo werden in einer heißen Pfanne mit Olivenöl, Knoblauch und häufig Chili serviert. Das Öl ist Teil des Gerichts – Brot zum Auftunken gehört deshalb unbedingt dazu. Unsere Redaktion mochte die Kombination mit einem frischen Salat als Gegenpol.


Fisch, Tomaten und Pa amb oli
Gegrillter Fisch lebt von Frische und einer zurückhaltenden Zubereitung. Auf unserem Teller kamen Kräutersauce, Salat und Zitrone hinzu. Bei Tagesangeboten lohnt es sich, nach Fangart und Herkunft zu fragen.
Pa amb oli ist dagegen sehr mallorquinisch: Brot wird mit Tomate und Olivenöl verbunden, anschließend kommen je nach Variante Käse, Schinken, Gemüse oder Fisch dazu. Es ist einfach, sättigend und zeigt, wie wichtig gutes Brot, reife Tomaten und Olivenöl sind.



Teilen macht die Mahlzeit besser
Wir bestellten mehrere kleine Gerichte und stellten sie in die Mitte. So konnten wir Pulpo, Gambas, Fisch und Salate miteinander vergleichen. Diese Art zu essen passt zum spanischen Rhythmus: nicht alles gleichzeitig auf einen persönlichen Teller, sondern nach und nach gemeinsam probieren.
Unser Rat aus drei Mallorca-Reisen: lieber weniger Gerichte bestellen und bei Bedarf ergänzen. Portionen fallen unterschiedlich aus, und warme Tapas schmecken am besten direkt aus der Küche.





